#tdgl2021 – Zurück in Mülheim!

Eigentlich wollten wir schon letztes Jahr den Tag des guten Lebens in Mülheim veranstalten. Wir hatten mit den Mülheimer:innen bereits ein Gebiet ausgesucht, ein Team gebildet und uns mit Leidenschaft an die Arbeit gemacht. Doch dann kam die Pandemie und plötzliche war alles anders. 

Also haben wir den Mülheimer Tag des guten Lebens verschoben und uns auf die Suche nach neuen Konzepten und Ideen gemacht. Ganz im Sinne der Experimentierfreude der ersten Tage haben wir uns auf ganz neue Wege begeben und heraus kam der dezentrale #tdgl2020. 

Mit den ganzen Erfahrungen aus dem letzte Jahr und vielen neuen Ideen kommen wir nun im Sommer 2021 nach Mülheim zurück. 

In Kürze erfahrt Ihr hier mehr darüber, wie Ihr beim #tdgl2021 Eure Nachbarschaft aktiv mitgestalten könnt oder wie Ihr sogar Teil des Orga-Teams werden könnt.

Was ist der Tag des guten Lebens?

Der Tag des guten Lebens ist einerseits ein autofreier Sonntag in einem bestimmten Kölner Stadtviertel und gleichzeitig ein partizipatives Projekt: Denn der Tag wird gestaltet von euch: Engagierten Nachbar*innen, Anwohner*innen, Vereinen und Institutionen, die sich für eine bessere Nachbarschaft und eine vielfältige Stadtgesellschaft in Köln einsetzen.

So war der dezentrale Tag des guten Lebens 2020

Diese Freiraum-Demos gab es:

Elisabeth-Breuer-Straße

Sonntag, 25.10.2020, 12-17 Uhr

Am Nußberger Pfad, Ossendorf

Sonntag, 04.10.2020, 13:00-17:00 Rückblick Straßendemo am Nußberger Pfad

Geisselstraße, Ehrenfeld

Sonntag, 27.9.2020 von 12 bis 18 Uhr
Auf Höhe Nr 2-42 Rückblick Straßendemo Geisselstraße

Eburonenstraße, Südstadt

Samstag, 26.9.2020 von 15:00-20:00 Uhr Rückblick Straßendemo Eburonenstraße

Rathenauplatz, Innenstadt

Dienstag, 22.9.2020, 15:00-19:00 Uhr
Boisseréestraße, Rathenauplatz (zwischen Roonstraße bis Lochnerstraße); Görresstraße, Lochnerstraße (jeweils zwischen Dasselstraße und Rathenauplatz) Rückblick Straßendemo Rathenauplatz

Hier findet ihr eine Karte mit allen Straßen und Tipps für den Tag – und hier eine Meldung zu den aktuellen Demos.

Montanusstraße, Mülheim

Sonntag, 20.9.20, 12:00-18:00 Uhr
Vor dem Bahnhofsvorplatz, Mülheim Rückblick Straßendemo in der Montanusstraße

Zehntstraße, Mülheim

Samstag, 19.9.2020, 14:00-20:00 Uhr Rückblick Straßendemo in der Zehntstraße

Berliner Straße, Mülheim

Sonntag, 6 September 2020,
mit dem Kulturbunker Köln, Ranzeria, ein Raum für Mülheim u.v.a.
Berliner Straße
Rückblick Straßendemo in der Berliner Straße,

Grimmstraße, Ehrenfeld

Sonntag, 23. August 2020
mit dem Allerweltshaus Köln.
Nachbericht zur Grimmstraße,

In unseren FAQ findest du alle Fragen und Antworten rund um den Tag des guten Lebens!

Beteilige dich an der Unterhaltung

8 Kommentare

  1. Guten Tag,

    wir haben uns als Büro für Bürgerengagement der AWO angegemeldet. Am Vorbereitungsworkshop war meine Kollegin Jana Fettel. Was allerdings nach der Veranstaltung unklar blieb ist der Ort und die Zeit.
    Wo genau können wir unseren Stand dann ausbauen? Weisen Sie uns einen Platz zu oder können wir Präferenzen nennen? Wir sind selbst ja nicht in Ehrenfeld verordet, sondern arbeiten kölnweit.
    Ich freue mich auf Rückmeldung.

    Susanne Budkova

    1. Guten Tag,

      Die Organisationen im „Programm“ verteilen wir in verschiedenen thematischen „Clustern“ im Gebiet, dann erst stehen auch die genauen Orte fest – auch, weil Aktionen von Anwohnerinnen und Anwohnern im Zweifelsfall Vorrang haben.

      Bei Fragen können Sie sich ans Programmteam wenden (programm@agorakoeln.de), es gibt auch noch eine Infomail zu Logistikfragen wie Aufbau und Abbau.

      Herzliche Grüße,
      Martin Herrndorf

  2. Wir
    das Bündnis Verkehrswende Köln würden wieder gerne einen Stand am Tag des guten Lebens machen. Wo kann man sich denn anmelden?

    1. Hallo Maria,
      es freut uns, dass Ihr wieder dabei sein möchtet. Das Aktionsportal und die Anmeldung für Vereine und Organisationen zum Tag des guten Lebens 2020 wird voraussichtlich ab Mai hier auf der Seite zur Verfügung stehen.

  3. HI,
    gebt Ihr die „Cluster“ und Termine noch vor dem Aktionszeitraum bekannt? Würde ja Sinn machen wenn man als Hausgemeinschaft etwas an einem Termin organisiert, an dem auch andere auf der selben Strasse/Veedel etwas veranstalten.

    Beste Grüße
    Marius

    1. Ja, auf jeden Fall – die Nachbarn in den jeweiligen Gebieten werden auch nochmal die Straße flyern, etc.

  4. Liebes TDGL-Team,

    es folgt konstruktive Kritik. Ich finde Ihren Einsatz und Ihre Idee grundsätzlich ziemlich gut.

    Als Anwohner des Rathenauplatzes stand mir aber gestern der Mund offen. Ich habe „eine Nacht drüber geschlafen“ und gut überlegt, ob ich Sie anschreibe. Ich denke aber, es könnte dem Projekt/Ihrem Verein sogar helfen.

    Ich finde Ihre Informationspolitik zum gestrigen Tag ist mehr als suboptimal gelaufen. Es wurde zig Fahrzeuge abgeschleppt – meines Erachtens mangels ausreichender Info. Die getroffenen Maßnahmen (24 Stunden vorher Zettel an hinter die Scheibenwischer) gehen einfach an der Lebensrealität vorbei. Parkverbotsschilder aufzustellen ist Pflicht, geschenkt – ich hätte mir Infozettel in jedem Briefkasten oder zumindest an jeder Haustür im Veedel gewünscht. So wären alle Autofahrer oder Nachbarn von Autofahrern rechtzeitig informiert gewesen. Dadurch wäre x-fache Abschleppvorgänge und Kosten vermeidbar gewesen. Außerdem hätten sich die Anwohner noch mehr einbringen und teilnehmen können. So war dieser Tag für sehr viele negativ-überraschend und auch für Nicht-Autobesitzer eine Teilnahme nicht planbar.

    Ich unterstütze Ihre Idee ausdrücklich – die unzureichende Informationspolitik hat aber leider sehr viele, vermeidbare Nebeneffekte und Kosten verursacht – aus meiner Sicht unnötig und Ihrer Sache sicherlich nicht dienlich.

    Vielleicht das dringend mal für die weiteren Eventplanungen und Orga-Treffen aufnehmen? Das macht jede kleine TV Produktion, die nur 5 Parkplätze für 24 Stunden blockiert, deutlich „sensibler“…

    1. Lieber Friedrich,

      Danke für die Rückmeldung und auch die (prinzipielle) Unterstützung.

      Wie du bereits beschreibst – neben den offiziellen Halteverbotsschildern gab es dieses Jahr „Scheibenzettel“, dazu noch Plakate an den Hauseingängen etc. Wir haben den Tag des guten Lebens dieses Jahr unter neuen Bedingungen „erfunden“ – d.h. statt einem zentralen Event gibt es dezentrale, jeweils von Anwohner*innen angemeldete Veranstaltungen. Hierbei ist die Vorlaufzeit teilweise recht kurz – beim Tag selber sind dies mehrere Monate, hier wenige Tage. Wir machen, was möglich ist, aber auch beim „echten“ Tag kommt die Botschaft leider nicht bei allen an.

      Das Ordnungsamt schleppt auch nicht sofort ab – sondern telefoniert die Halter*innen ab, in den allermeisten Fällen fahren dieses es dann selber weg. Im Rathenauviertel gab es dann leider auch Abschleppungen, allerdings nicht proportional mehr als in den Vorjahren.

      Wir hoffen, Du / Sie / ihr konnten den Tag trotzdem noch etwas abgewinnen,

      Herzliche Grüße auch vertretend für das Team TDGL,
      Martin Herrndorf

      ps: Der Kommentar bei Facebook ist auch von ihnen, oder?

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